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Wie finde ich hierzulande das perfekte Surfboard?

Als Schweizer Surfer ist es nicht einfach, das passende Surfboard zu finden.
Gabriel Medina mit einem Pukas Customboard
Das Problem der Standardsurfboards

USERBLOG – Welche Schweizer Surfer oder Surferin kennt das nicht: nach den ersten Surferfahrungen kann man die Finger nicht mehr vom Rush auf der grünen Welle lassen und will nur noch eins: surfen, surfen, surfen! Bald stellt sich dann die Frage nach dem eigenen Board. In den Ferien lässt man sich dann gleich im Surfshop vor Ort ein Surfboard aufschwatzen, welches wohl für einen Kelly Slater absolut passend wäre, aber nicht für einen Schweizer Durchschnittssurfer. Zu schwierig zu surfen, zu dünn, klein oder schmal sind diese Boards meist für uns nicht geeignet. Wenn man sich schon ein Board leistet, sollte es doch auch perfekt auf sich abgestimmt sein.

Die Standardsurfboards sind von den Massen und Volumen her mehrheitlich für Surfer designt, welche täglich ins Wasser gehen können. Solche Boards sind spassig, wenn man täglich surfen kann und am Meer lebt oder 8 Monate am Stück von Spot zu Spot reisen kann und fit ist wie ein Turnschuh. Wenn man aber wie die meisten Binnenländler einige Tage oder Wochen im Jahr ins Wasser kommt, will man eigentlich nur eines: gleich von der ersten Session weg der Crowd um die Nase paddeln und möglichst viele Wellen catchen, und das mit einem Board, mit welchem man trotzdem einen fetten Turn in die Welle setzen kann!

Medina in Action
Auf was muss ich achten?

Der richtige Surfboardshape ist entscheidend. Aber ebenfalls sehr wichtig sind die richtigen Masse und das richtige Brettvolumen (nicht zu wenig aber auch nicht zu viel!), welches für genügend Auftrieb sorgt und sicherstellt, das man einfach in die Welle paddeln und aber trotzdem noch radikal surfen kann. Für uns darf es daher bei gleicher Boardlänge etwas breiter und dicker sein, als die Pro-Masse der Standardboards. Auch für fortgeschrittene, gute Surfer ist es wichtig, dass das Board passt, je nach Gewicht, Fitness und zu surfenden Wellen hat man mit dem passenden Brett viel mehr Spass und man macht viel schneller Fortschritte.

Die Lösung heisst: ein «Custom» Surfboard, individuell für den jeweiligen Surfer angepasst und geshapt. Surfboard Shaper haben bis vor einigen Jahren praktisch nur individuell auf den jeweiligen Surfer angepasste Boards geshapt. Mit dem Boom des Surfens wurden die Boards, welche Standardmasse aufweisen und einfach im Regal im Surfshop auf den Kunden warten, zugenommen. Es gibt aber nicht nur für gesponserte Teamrider und Pros die Möglichkeit, perfekt auf das Können, die Statur und die zu surfenden Wellen abgestimmte Surfboards shapen zu lassen, und dies sogar in der Schweiz!

Wie komme ich zu meinem Customboard?

Wir vom Backdoor Shop in Grindelwald sind der Spezialist und die erste Adresse bezüglich Surfboards der Brands Channel Island/Al Merrick, Lost und Pukas Surfboards. Es können alle Modelle original und custom auf dich angepasst bestellt werden. Die meisten Pros wie Kelly Slater, Taj Burrow, Julian Wilson, Dane Reynolds oder Gabriel Medina auf der WCT sind mit den Boards dieser Shaper unterwegs! Perfekt funktionierende und von den Pros entwickelte und getestete Boards der weltbesten Shaper angepasst auf dich persönlich lassen dich mehr Spass haben und besser Surfen!

Du musst nicht Dane Reynolds heissen, um dein eigenes Customboard von Al zu kriegen

Eine umfassende Beratung und Abklärung mit dem Surfer bilden die Grundlage. Dies geht natürlich auch bequem per Telefon oder Mail, du musst nicht extra ins Berner Oberland reisen. Für dein Wunschbrett wird zuerst das geeignete Modell bestimmt, welches dann auf deine Bedürfnisse angepasst wird. Länge, Breite, Dicke und Volumen sind die kritischen Elemente. Daneben kann man natürlich verschiedene Tailshapes wählen, Finnensysteme oder auch die Art des Glassings, alles ist möglich. Mit den Informationen und Wünschen wird mit den Shapern zusammen das Board designt, mit Hilfe von CAD vom Shaper entworfen und dann auf der Shapingmaschine präzise gefertigt. Es wird dann von Hand sorgfältig feingeshaped und mit dem gewünschten Glassing laminiert. Dies im krassen Gegensatz zu vielen Standardboards, welche in Thailand oder China von einem Arbeiter, der nicht mal weiss was Surfen ist und keine Ahnung von Surfboarddesign hat, in Massenproduktionsfabriken hergestellt werden.

Das Blank wird von der CAD Maschine geshapet
Der Shaper macht das Feintuning
Anschliessend wird das Board geglassed
Wo kriege ich mein Board her?

Wir vom Backdoor Shop haben schon über hundert Boards individuell shapen lassen und haben viel Erfahrung mit den Modellen und Shapes. Wir stehen in direktem Kontakt mit den Shapern, um dich optimal zu beraten. Viele Dutzend Surfer wurden bereits mit dem perfekten Board ausgerüstet. Der Prozess dauert rund 8-12 Wochen, bis das Brett dann fertig in der Schweiz ankommt. Und das Beste: dein individuell geshaptes Surfboard kostet nicht mehr als das Standardmodell. Nur ausgefallene Extras kosten einen Aufpreis. Dein Shape wird übrigens digital gespeichert und kann auf Wunsch exakt nachgemacht oder weiter angepasst werden.

Life is too short for bad surfboards!

Kontakt und Infos

Backdoor Snowboard, Freeki & Bike Shop Grindelwald
www.backdoorshop.ch
info@backdoorshop.ch

Infos zu den Boards und Shapern:
Al Merrick
Lost/Mayhem
Pukas

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VERÖFFENTLICHT 30.01.2014
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Kommentare (01)

Anonym
Anonym
schlauberger
31.01.2014

hallo also wenn schon so ein bericht geschrieben wird, dann sollte dieser schon ein bisschen mehr beinhalten als, man kann in einem shop in der schweiz custom boards kaufen. nur schon ohne recherche weiss ich, dass es mindestens noch den herr paez gibt, der sogar surfboards in der schweiz shapet und den surfshop cloud 9 in winterthur. ich wette wenn man sich damit befassen würde, was ja vorausgesetzt wird wenn ein solcher artikel geschrieben wird, würde ich noch einige mehr finden. gebt euch doch in zukunft wieder mehr mühe für solche artikel, denn die leute die was davon verstehen, werden sonst immer weniger eure artikel lesen, wenn die qualität der artikel immer schlechter wird, was leider der fall ist. noch zum schluss das CAD, ist eine konstruktions software und keine shape-maschine, dies wäre dann die CNC maschine, die den core ausfräst ;-).

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