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Stimorol Engadinsnow 2009 Slopestyle

Samstag - Qualification Day
Am Samstag standen die ersten Fahrer bereits um 9.00 Uhr schon oben um die eineinhalb Stunden bis zu den Quali Runs fürs Training zu nutzen. Das Setup sah wie folgt aus: Big Air ca. 18m table, up-flat box / up step down box, wallride / quarter-pipe. Auffällig war die geringe Anzahl ausländischer Fahrer, welche in den Jahren zuvor einiges grösser war. Auf jeden Fall waren alle motiviert und bereit für die Quali, welche um ca 11.00 Uhr eingeläutet wurde.
Das Wetter wäre eigentlich Top gewesen, wenn da nicht noch dieser Wind gewesen wäre. Auf jeden Fall liessen sich die Fahrer davon nicht abhalten. Bereits in den ersten Runs wurden schon die ersten Switch Tricks gestellt. 5's 7's 9's und sogar 10's wurden in die harte Landung rotiert, zum Teil bis fast in die Kompression runter, welche leider dem Knie von Chnebu (Christoph Betschart) zum Verhängnis wurde. Er landete noch im steilen Hang auf den Skis und fiel danach leider auf den Rücken, was eigentlich noch harmlos war, jedoch hielten seine Bänder und der Miniskus dem Druck der danach folgenden Kompression nicht stand. Er musste mit dem Helikopter ins Spital gebracht werden. Alles Gute.
Kurz nach dem Mittag standen die qualifizierten Fahrer für das Finale fest. Nebst den ersten dreien Joel Bächtold, Jorden Houghton und Ferguson Boen qualifizierten sich noch weiter 12 Fahrer aus dem zuvor ca. 30 Fahrer grossem Startfeld.

Sonntag - Final Day
Wie auch gestern begann heute um 09.00 das Training für das Finale de Slopestyle. Neu im Fahrerfeld waren nun auch die eingeladenen Dudes Elias und Andri Ambühl, Roy Kittler und Thomas Kobel vorhanden, welche das Spektakel nochmals erweiterten. Leider musste der in der Quali viert platzierte Laubi (Roman Laubacher), wegen zu starken Schmerzen im Knie, nach dem gestrigen Sturz (up-box to frontflip on the back) das Finale sausen lassen. Im Final gab es für jeden Fahrer nicht 3 Runs wie in der Quali, sondern nur 2. Die meisten Tricks wurden heute Switch gefahren, man hatte zum Teil das Gefühl, das einige Fahrer das Skifahren rückwärts gelernt haben. Andri Ambühl stickte switch 12 in den Schnee und auch der jünger Bruder Elias drehte krasse switch to switch 10s. Auch der Style vieler Fahrer wie z.B. von Ashee Burri, Joel Mooser oder Janne van Enckevort brachten die durchfahrenden Touristen zum stehen. Die Schweizerin Nina Michel gab Vollgas und drehte auf der Up-flat Box fast bis zum umfallen, leider hats ihr dann trotzdem nicht bis ganz oben gereicht. Dominiert hat bei den Herren der Australier Ferguson Boen, welcher eigentlich von vielen Zuschauern auf den ersten Platz gesetzt worden wäre. Doch es kam anders. Die Judges stellten Joel Bächtold auf die Nummer eins, was Fragen in den Köpfen vieler Anwesenden in den Raum stellten. Warum gewinnt mute cork 7 gegen z.B. switch mute 10? warum werden technisch viel schwerer Tricks so schlecht bewertet? was soll das?
Einige Fahrer stellen in Frage ob sie nächstes Jahr überhaupt noch dabei sein sollen....

Bei den Frauen gewann Christina Huber vor Nina Michel. Und bei den Herren stand Joel Bächtold vor Ferguson Boen und Janne van Enckevort auf dem Podest.

Die gesamte Rangliste gibt es » hier.














7th Edition STIMOROL Engadinsnow 2009 from Fabian Weber on Vimeo



Natürlich auch ein Highlight des Wochenendes war Chris Benchetler und Co. auf dem Corvatsch.. » check this
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VERÖFFENTLICHT 18.02.2009
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